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OpenOffice.org startet mit Version 3.2 ins Jahr 2010

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Neue Version bringt verbesserte Performance und zusätzliche Funktionen Potentielle Sicherheitslücken geschlossen.

 

Mit einem Geburtstagsgeschenk geht OpenOffice.org ins zehnte Jahr seines Bestehens und gibt die Verfügbarkeit der Version 3.2 seiner freien Office-Suite bekannt.

Diese erste Version des Jahres 2010 ist spürbar schneller geworden und bietet neue sowie verbesserte Funktionen samt einer erhöhten Kompatibilität mit Office-Software anderer Anbieter. Zudem wurden Fehler behoben und potentielle Sicherheitslücken geschlossen.

 

Die neue Version ist die konsequente Weiterentwicklung der bewährten 3er-Serie von OpenOffice.org, der weltweit führenden freien Office-Software. Enthalten sind eine hochwertige Textverarbeitung, eine umfassende Tabellenkalkulation, ein leistungsfähiges Präsentationsmodul, ein Programm zur Bearbeitung von Vektorgrafiken, einen Formeleditor sowie eine integrierte Datenbank. Diese Funktionen können zudem mit so genannten Extensions auf einfache Art und Weise erweitert werden.

 

In etwas mehr als einem Jahr nach Veröffentlichung der Version 3.0 wurden allein mehr als 100 Millionen Downloads von der internationalen Webseite gezählt, Tendenz stark steigend. Dabei reicht die Bandbreite von Anwendern mit einem einzigen PC bis hin zu Firmen mit zehntausenden Arbeitsplätzen.

 

Neu in der Version 3.2 sind unter anderem:

 

* kürzere Startzeiten und verbesserte Performance

* verbesserte Kompatibilität mit dem offenen OpenDocument-Standard sowie mit proprietären Dateiformaten von Drittprogrammen

* neue Features, insbesondere im Tabellenkalkulationsprogramm Calc, das über ein Dutzend neuer Funktionen enthält

* das in allen Komponenten von OpenOffice.org nutzbare Diagramm-Modul wurde grundlegend überarbeitet und um zusätzliche Diagrammtypen erweitert

 

Florian Effenberger, Lead des Marketing-Projekts von OpenOffice.org, sagt zu den Zielen für dieses Jubiläumsjahr: "2010 ist das Jahr von OpenOffice.org. Wir feiern unser zehnjähriges Bestehen, und das OpenDocument-Format wird von unzähligen Firmen, Behörden und Regierungen weltweit eingesetzt. Wirtschaft und Verwaltung wissen die Vorteile freier Software gegenüber proprietären Paketen zu schätzen, denn nur damit können sie sich aus der Abhängigkeit zu einem einzelnen Hersteller und somit dessen Lizenz- und Updatepolitik befreien. Mittlerweile ist das ODF-Format aus gutem Grund das alleinige Standardformat bei vielen Regierungen, und jüngste Studien gehen von einem OpenOffice.org-Marktanteil über 20% aus. Ich bin überzeugt davon, dass viele weitere Nutzer OpenOffice.org zu ihrem Office-Paket des Jahres 2010 machen werden."

 

Auch die Wolf Maschinenbau AG setzt seit vielen Jahren auf das freie Paket. Berthold Maier, verantwortlich für die Office-Migration, sagt: "Schnell ist uns klargeworden, dass OpenOffice.org mehr Vorteile als nur den Wegfall der Lizenzkosten bietet. Dank OpenOffice.org Base und einem MySQL-Server verfügen wir über eine firmenweite Datenbank zur Verwaltung von Kunden und Kontakten, mit direkter Anbindung an den Writer. Da das Paket auf allen Plattformen läuft, konnten wir in der Firma trotz Umstellung auf größtenteils Linux-Desktops sofort mit der vertrauten Software weiterarbeiten. Dokumente erstellen wir mittlerweile ausschließlich im OpenDocument-Format, da wir nur so sichergehen können, auch noch in Jahren auf den Datenbestand zugreifen zu können. Den Umstieg auf OpenOffice.org und das freie Dokumentformat haben wir nicht bereut, und wir möchten nie mehr zurück in die proprietäre Office-Welt. Auch unseren Geschäftspartnern empfehlen wir das Paket regelmäßig."

 

Das Projekt OpenOffice.org empfiehlt allen Anwendern früherer Versionen den Umstieg auf Version 3.2, denn in der aktuellen Version wurden potentielle Sicherheitslücken beseitigt. Details hierzu werden einen Tag nach dieser Ankündigung veröffentlicht.

 

Anwender von OpenOffice.org 2.x sollten beachten, dass die 2er-Serie seit Dezember 2009 nicht mehr von der Community gepflegt wird und daher keine weiteren Updates oder Sicherheitsaktualisierungen dafür zur Verfügung stehen. Die letzte verfügbare Version ist 2.4.3. Kommerzielle Anbieter wie Oracle, der Hauptsponsor des Projekts, bieten weiterhin Unterstützung für Unternehmen und Behörden an.

 

OpenOffice.org stellt auf der diesjährigen CeBIT vom 2. bis 6. März in Hannover in Halle 2, Stand D38-137, sowie auf den Chemnitzer Linux-Tagen am 13. und 14. März aus. Die Neuerungen der Version 3.2 werden auch auf dem nächsten Open-Source-Treffen in München am 26. Februar vorgestellt.

 

Zum Schutz vor teuren Abofallen empfiehlt das OpenOffice.org-Projekt einen Download der Software ausschließlich von http://de.openoffice.org

 

 

Links

 

OpenOffice.org: http://de.openoffice.org Neuerungen in Version 3.2: http://de.openoffice.org/about-ooo/about-features32.html

End-of-Life-Ankündigung für Version 2.x: http://development.openoffice.org/releases/eol.html

Security Bulletin: http://www.openoffice.org/security/bulletin.html

OpenOffice.org gegen Abofallen: http://de.openoffice.org/abgezockt/



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